Finanznachrichten Berater: Früher in Rente: Für wen das lohnt

Viele träumen vom Vorruhestand ohne finanzielle Nachteile, kaum einer schafft das ohne private Rücklagen. Warum der Königsweg bei der gesetzlichen Altersrente nur über 45 Arbeitsjahre führt. Und wie die Rente bei Bedarf aufgestockt werden kann.

Freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung lohnen sich für alle, die älter als 50 Jahre sind, meint Finanztest. Die Niedrigzinsphase begünstige dies. Bild: Pixabay

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Risikoschutz: Diese vier Policen sollte jeder haben – Capital.de

Beitrag vom 24.06.2019 von Britta Langenberg auf www.capital.de

Wer Vermögen aufbauen will, sollte einen soliden Risikoschutz vorhalten. Das ist nicht schwer. Den meisten Deutschen genügen dafür einige wenige Policen.

© Getty Images / Für einen guten Risikoschutz reichen schon wenige Policen

Es gibt Tage, die man am liebsten aus dem Kalender streichen würde. Weil etwas Unvorhergesehenes passiert und eine Katastrophe plötzlich alles ins Wanken bringt. So einen Tag hatten zwei Ausflügler erwischt. Als ein Mann bei herrlichem Sommerwetter zu einer Radtour startete und einem Schlagloch auswich, rammte er eine entgegenkommende Radfahrerin, die stürzte und sich so schwer verletzte, dass sie nun querschnittsgelähmt ist. Sie konnte zeitweise nicht mehr arbeiten und musste ihre Wohnung rollstuhlgerecht umbauen. Schaden: 2 Mio. Euro.

Wer so eine Tragödie überstehen will, tut sich leichter, wenn das private Rettungsnetz stimmt. Wenn er Familie und Freunde an seiner Seite weiß und ein solider Risikoschutz wenigstens die finanziellen Folgen abfedert. Denn vor einem Unglück ist niemand gefeit, und jeder kann einen Schaden verursachen: ob als Radfahrer oder weil in einem unbeachteten Moment der Speck in der Pfanne das Haus in Brand setzt oder der Schlüssel für das Büro verloren geht. Für solche Schäden muss man, sagt das Gesetz, bis zum letzten Cent haften.

Solides Risikomanagement ist daher die Basis für jeden Vermögensaufbau. Das beste Anlagekonzept und die gewieftesten Investments nutzen nichts, wenn ein Unglück alle Sparanstrengungen zunichtemacht. Oder gar der persönliche Bankrott droht.

„Es geht darum, die Prioritäten richtig zu setzen – und nicht am falschen Ende zu sparen“

Stefan Albers

Die gute Nachricht ist: Eine tragfähige Absicherung ist eigentlich eine Sache von ein paar Tagen – und häufig nicht mal wirklich teuer. Um existenzbedrohende Gefahren auszuschalten, müssen sich die meisten Deutschen neben dem obligatorischen Krankenschutz höchstens um vier Policen kümmern. Bei Berufseinsteigern genügen oft Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeitsschutz und – bei Reisen  – eine Auslandsreisekrankenpolice. Für alle, die eine Familie oder einen Partner versorgen, kommt noch eine Risikolebensversicherung hinzu.

„Es geht darum, die Prioritäten richtig zu setzen – und nicht am falschen Ende zu sparen“, sagt Stefan Albers, zugelassener Versicherungsberater in Montabaur. Beim Katastrophenschutz seien hohe Beträge wichtig, unabhängig davon, wie unwahrscheinlich ein Risiko ist. Denn was nutzt eine Erstattung von 1 Mio., wenn der Schaden mehr als 10 Mio. Euro beträgt?

Nur ein paar Policen für den Risikoschutz

So etwas muss nicht passieren, niemandem. Denn eine hohe Deckung über 50 Mio. Euro, die selbst Pessimisten ruhig schlafen lässt, kostet jährlich oft nur ein paar Euro zusätzlich. Das ist kleines Geld für ein großes Plus an Sicherheit.

Viel zu niedrige Summen sind einer der Gründe, warum es sich auch für Kunden mit älteren Verträgen lohnt, die Haftpflicht immer mal wieder zu checken – idealerweise alle zwei bis drei Jahre. „Ich sehe öfter noch alte Verträge über 1 Mio. Euro“, sagt Berater Albers. Als Existenzschutz tauge das nicht. Hinzu kommt, dass moderne Verträge häufig bessere Konditionen bieten. Welche drei Risiken höchste Priorität genießen (Reisepolice siehe unten) und worauf beim Schutz zu achten ist, zeigt der Überblick:

01 Haftung: unvorhersehbar

Ohne diese Police geht gar nichts: Ein Haftpflichtschutz gehört in jeden Haushalt. Die springt ein, wenn der Versicherungsnehmer anderen einen Schaden zufügt – sei es nun einer Person oder einer Sache. In so einem Fall ist Schadensersatz fällig – und zwar der Höhe nach unbegrenzt, im schlimmsten Fall ein Leben lang. Der Versicherer wehrt übrigens auch unberechtigte Ansprüche gegen seine Kunden ab.

  • Für wen? Den Schutz gibt es als Single- oder als Familientarif, der im Beispielfall rund 20 Euro teurer ist und alle Personen im Haushalt umfasst. Schäden, die man sich untereinander zufügt, sind dann allerdings ausgeschlossen. Kinder sind mitversichert, solange sie ledig, noch in der Schule oder in der ersten Ausbildung sind.
  • Worauf achten? Sie sollten klotzen, nicht kleckern: 10 Mio. Euro pauschal dürfen es schon sein, besser (und kaum teurer) sind 50 Mio. Zwei Extras sind wichtig: Der sogenannte Forderungsausfall verschafft Versicherten einen Vollkaskoschutz, der auch einspringt, wenn sie selbst geschädigt werden und der Verursacher pleite ist. Familien stellen zudem unbedingt sicher, dass Schäden durch deliktunfähige Kinder unter sieben (Verkehr: zehn Jahre) mitversichert sind. Sinnvoll ist es zudem, wenn die Police auch bei Gefälligkeiten und beim Verlust von Schlüsseln greift.
  • Was noch? Viele Risiken deckt eine Privathaftpflicht ab, aber nicht alle: Für Spezialrisiken wie Boote, Hunde, Pferde, Grundbesitz oder Öltanks und natürlich Autos sind eigene Verträge notwendig.

02 Invalidität: unterschätzt

Ihren größten Vermögenswert haben viele nicht im Blick: die Arbeitskraft. Wer im Jahr 50.000 Euro verdient, erwirtschaftet in 40 Berufsjahren 2 Mio. Euro. Viel Geld, erst recht, wenn es fehlt. Weil der Wegfall des Verdienstes existenzgefährdend ist und ein Jobausstieg häufiger vorkommt als man denkt, ist ein Berufsunfähigkeitsschutz (BU) für (fast) alle Pflicht. Die Police zahlt eine Rente, wenn man den zuletzt ausgeübten Job etwa aufgrund einer Krankheit aufgeben muss.

  • Für wen? Den Schutz benötigen alle, die von ihrer Arbeitskraft leben – und er sollte früh abgeschlossen werden, spätestens zum Berufsstart. Die BU-Police ist relativ teuer, in jungen Jahren aber günstiger als später. Zudem wird es mit zunehmendem Alter immer schwerer, die heikle Gesundheitsprüfung zu bestehen.
  • Worauf achten? Auf eine ausreichende Rente: 300 Euro im Monat reichen nicht, mindestens 1000 Euro sollten es sein – idealerweise bis zum Alter von 67. Zu den wichtigen Konditionen zählt auch eine sogenannte Nachversicherungsgarantie: Sie bietet die Chance, eine kleine (und günstige) Anfangsrente zu bestimmten Zeitpunkten wie etwa einer Heirat aufzustocken – ohne neuen Gesundheitscheck. Das Ausfüllen der Antragsformulare erfordert viel Arbeit, doch die zahlt sich aus.
  • Was noch? Für Handwerker, Krankenschwestern und körperlich Tätige wird es immer schwieriger, einen bezahlbaren BU-Schutz zu bekommen. Sie sollten es aber versuchen, weil alternative Angebote wie Erwerbsunfähigkeitspolicen nur eine Teilabsicherung bieten.

03 Tod: leider möglich

Um Kunden das Risiko bewusst zu machen, greifen Berater mitunter zur Schocktherapie: „Und wie stellen Sie sich das Leben Ihrer Familie nach der Beerdigung vor?“ Das ist brutal, rüttelt aber auf. Zum Glück lässt sich das Problem günstig lösen: mit einer Risikolebenspolice. Sie sichert Hinterbliebenen nach einem Todesfall eine hohe Geldsumme.

  • Für wen? Familien mit kleinen Kindern benötigen einen Vertrag oder Eheleute, die ihren Partner – etwa wegen Schulden oder fehlendem Einkommen – finanziell ab-sichern wollen.
  • Worauf achten? Bloß nicht knausern. Familien mit Kindern schließen nach einer Faust-regel das vier- oder fünffache Jahreseinkommen ab, am besten bis zum Ausbildungsende des jüngsten Kindes. Klingt viel, aber die Kosten sind hoch, wenn eine Hilfe zur Kinderbetreuung notwendig wird und der Nachwuchs studieren will. Eine grobe Aufstellung der absehbaren Kosten lohnt sich. Ansonsten ist die Police erfreulich schlicht: Es gibt kaum Fallen, der Versicherungsfall ist klar, und geleistet wird ohne Sperenzchen. Bei den Konditionen sollten Kunden auf Flexibilität achten und Preise-
    vergleichen. Die Prämien unterscheiden sich um bis zu 500 Prozent.
  • Was noch? Unverheirateten bietet ein Vertrag zudem die Chance, Erbschaftsteuer zu sparen, wenn sie sich über Kreuz versichern: Partner A ist Versicherungsnehmer und bezugsberechtigt, Partner B die versicherte Person. Stirbt B, kassiert A das Geld aus der Versicherung steuerfrei. Und umgekehrt natürlich.

So ein Sicherheitsnetz gegen Großschäden sollte sich jeder leisten. Anders als die Queen von England können nämlich die wenigsten nach einem Unglück Riesensummen aus ihrer Privatschatulle zuschustern – oder auf Eintrittsgelder hoffen: Damit finanzierte Elizabeth II. nach einem Großbrand im Jahr 1992 den Wiederaufbau von Schloss Windsor, der stattliche 50 Mio. Euro verschlang.


Risiko Reise: Nicht bloß für Weltenbummler

Zusätzlich zum gesetzlichen (und häufig auch zum privaten) Krankenschutz benötigen die meisten eine Auslandsreisekrankenversicherung – jedenfalls wenn sie gern unterwegs sind. Der Schutz füllt zwei gefährliche Lücken:

Lücke 1: Rücktransport

Für die schnell fünfstelligen Kosten von Rücktransporten aus dem Ausland kommen gesetzliche Kassen nie auf, Privatpolicen nicht immer. Am besten sind Klauseln, die schon beim „medizinisch sinnvollen oder vertretbaren“ und nicht erst beim „medizinisch notwendigen“ Transport greifen.

Lücke 2: Behandlung

Weil die gesetzliche Kasse in vielen Reiseländern wie Thailand oder den USA nicht leistet, wird ein Unfall ohne Police schnell zum ruinösen Risiko. Selbst in Europa helfen viele Ärzte nur gegen Bares weiter, oder die Kasse erstattet später lediglich einen Teilbetrag.

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Finanznachrichten Advertorial: So wird Ihr Geld im Schlaf vernichtet!

„Finanzberater schlagen Alarm! Die Deutschen verbrennen jährlich Millionen von Euro. Die Inflation übersteigt die Tagesgeldzinsen um circa 1,5% p.a. Somit vernichten die Deutschen Unmengen ihres Vermögens im Schlaf.“ Haben Sie schon einmal solch eine Pressemeldung gesehen? Nein oder? Derartige Aufklärung der Kunden wäre allerdings wünschenswert.

Wenn es um die Geldanlage geht, fallen stets Begriffe wie Gefahr, Risiko, Sicherheit und Rendite.
Die beiden erstgenannten möchte niemand eingehen. Doch ist dies eine clevere Vorgehensweise?

Gefahr stellt einen Sachverhalt mit negativer Auswirkung dar. Das Risiko ist eine Kombination aus Gefahr und deren Eintrittswahrscheinlichkeit. Hierzu ein Beispiel: Ein Tiger stellt eine Gefahr dar. In freier Wildbahn stellt er zusätzlich ein Risiko dar, da er angreifen könnte. Im Käfig ist der Tiger immer noch eine Gefahr allerdings ohne Risiko.

Sicherheit ist frei von unvertretbaren Risiken. Dies ist für jeden verständlich und so meiden viele Deutsche die Gefahr und das Risiko und investieren nach wie vor in festverzinsliche Wertpapiere oder Tagesgelder – in vermeintliche Sicherheit. 

Doch ist diese Sicherheit wirklich sicher?

Die Antwort lautet ganz klar NEIN, denn das Risiko eines Verlustes ist von vornherein gegeben. Bei einer Inflation von aktuell 2% p.a. und einer Minimalverzinsung wird Jahr für Jahr Geld vernichtet. Bei einem Sparvolumen in 2018 von rund 3.000 Mrd. Euro in festverzinslichen Wertpapieren werden im schlimmsten Fall 60 Mrd. Euro pro Jahr vernichtet. Die deutschen Anleger schweben nicht nur in Gefahr, sondern gehen auch noch ein hohes Risiko ein!

Vergangenheitswerte belegen, dass eine Aktienanlage über einen längeren Zeitraum das Verlustrisiko immens reduziert – eine Eigenschaft, die bei festverzinslichen Papieren aktuell nicht gegeben ist. Aktienfonds unterliegen der Gefahr eines Kursrückgangs, stellen aber über lange Laufzeiten ein vertretbares Risiko dar. 

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Das sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit


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Plötzlich nicht mehr arbeiten zu können ist ein Albtraum. Manche Auslöser treten schlagartig ein. Andere können vielleicht noch aufgehalten werden. Dies sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit in Deutschland

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So sollen Sparer und Bargeldbesitzer für die nächsten Krise zahlen – FOCUS Online

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Bei einer nächsten Wirtschaftskrise werden die Sparer zur Kasse gebeten. Zumindest behaupten das die Bestsellerautoren Marc Friedrich und Matthias Weik. In einem Gastbeitrag bei FOCUS Online erklären sie, wer betroffen sein soll und wie Sie Ihr Geld vor der EZB retten können.

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Stelter: Märchen vom reichen Deutschland: „Politiker verkaufen uns für dumm“ – FOCUS Online

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Was läuft in Deutschland schief? Vieles, sagt Strategieberater Dr. Daniel Stelter, der am Dienstag zu Gast bei „Markus Lanz“ war. Im Interview mit FOCUS Online erläutert der Finanzexperte, was bei den Renten falsch läuft und warum die Politiker nur Klientelpolitik betreiben.

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Welche Dokumente muss man wie lange aufbewahren?

Beitrag von Florian Burghardt auf www.procontra-online.de

Für Rechnungen, Bescheide und andere Unterlagen gibt es verschieden lange Empfehlungen oder sogar Pflichten zur Aufbewahrung. Eine frühere Entsorgung kann mit Nachteilen verbunden sein. Häufig sind versicherungsrelevante Dokumente besonders wichtig.

© Prawny/Pixabay

Das neue Jahr steht noch am Anfang und womöglich haben viele Menschen ihre guten Vorsätze noch nicht gebrochen. Einer davon könnte lauten: Das Büro ausmisten beziehungsweise dem Papierwust in Schubladen und Schuhkartons Herr werden.

Doch beim Großreinemachen ist auch Vorsicht geboten. Denn einfach alle Rechnungen und sonstigen Schriftstücke wegzuschmeißen, nur weil diese zum Beispiel älter zwei Jahre sind, kann schwerwiegende Folgen haben.

Welche Dokumente Privatpersonen wie lange aufbewahren sollten, erklärt der Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer in seiner aktuellen Gastkolumne auf Focus Online. Dabei zeigt sich, dass vor allem Unterlagen mit Versicherungsbezug häufig eine besonders wichtige Rolle spielen.

2 Jahre:

Kassenbelege beziehungsweise Rechnungen vom Online-Versandhandel sollten aufgrund der zweijährigen Gewährleistungszeit auch ebenso lange aufgehoben werden. Für Gegenstände, die zum versicherten Hausrat gehören, empfiehlt sich allerdings eine Aufbewahrung für die gesamte Gebrauchsdauer. Das gilt zum Beispiel für Möbel, Elektronik und ganz besonders für Schmuck, da dessen Wert zum Beispiel nach einem Einbruchdiebstahl ohne Dokumente nur schwer zu bestimmen und deshalb häufig mit geringeren Leistungen für den Versicherten verbunden ist. Handwerkerrechnungen müssen sogar von Gesetz wegen für zwei Jahre aufgehoben werden; bei der Errichtung von Bauwerken sogar für fünf Jahre.

3 Jahre:

Alte Mietverträge, Kautionsquittungen und Übergabeprotokolle.

4 Jahre:

Kontoauszüge und Überweisungsbestätigungen.

6 Jahre:

Steuerbescheide und eingereichte Steuerunterlagen von Steuerpflichtigen, bei denen die Summe der positiven Einkünfte mehr als 500.000 Euro im Kalenderjahr beträgt. Dabei sollte man auch beachten, dass viele Bescheide vorläufig sind und erst Wochen oder Monate nach der Zustellung Rechtskraft erlangen.

30 Jahre:

Gerichtsurteile, Mahnbescheide und Kreditunterlagen.

Für die gesamte Laufzeit:

Versicherungsunterlagen für jegliche Policen, sowie die Dokumente zu Finanz- und Vorsorgeprodukten (z.B. zum Tagesgeldkonto oder dem Banksparplan).

Mindestens bis zum Renteneintritt:

Unterlagen, die den beruflichen Werdegang dokumentieren (z. B. Arbeitsverträge, Kündigungen, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise).

Ein Leben lang:

  • Standesamtliche Urkunden (z. B. Geburts- oder Heiratsurkunden, Sterbeurkunden von Angehörigen)  
  • Schul- und Hochschulzeugnisse, Berufsabschlüsse            
  • Ärztliche Gutachten            
  • Belege über vorhandenes Wohneigentum

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Finanznachrichten Investmentfonds: Inflation erreicht 10-Jahres-Hoch

Beitrag von MICHAEL FIEDLER auf www.procontra-online.de
Die Inflationsrate lag im Oktober 2,5 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit auf dem höchsten Stand seit 10 Jahren. Mit fatalen Folgen für Sparer. Auch die Zinsen für Tagesgelder sackten ab. Wo Experten derzeit Rendite-Möglichkeiten für Aktien-Anleger sehen.

© Shutterstock.com / g0d4ather

Die Verbraucherpreise im Oktober 2018 lagen im Schnitt 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, zeigen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. Das ist seit 10 Jahren der höchste Stand. Auf klassischen Sparkonten geparktes Geld kann derzeit keine positive Realrendite erzielen, fasst das Portal Tagesgeldvergleich.net zusammen. Das dürfte den Großteil der Deutschen betreffen, denn Studien zeigen immer wieder, dass hierzulande Geld am liebsten auf Giro- oder Sparkonten angelegt wird.

Tagesgeldzinsen brechen ein
Doch auch bei den Zinsen für Tagesgeld ist ein Einbruch zu verzeichnen. Zum Stichtag 1. November 2018 sank der Zinssatz und liegt nun bei 0,17 Prozent – ein Minus von 5,56 Prozent zum Vormonat. Noch drastischer fällt der Zins-Einbruch bei den Top-5-Anbietern aus, berichtet das Portal. Bei den Top 5-Anbietern ging es für den Durchschnittszins von 0,98 auf 0,78 Prozent abwärts. Die Leipziger raten in ihrem „Tipp des Monats“ zum Tagesgeld der ING-DiBa. Dort könne man sich 1,00 Prozent Zins für 4 Monate garantieren lassen – bis zu einer Einlagenhöhe von 50.000 Euro.

Mehr Rendite mit Aktien
Deutlich mehr bekäme man bei Aktieninvestments für sein Geld. Das zeigt eine Credit Suisse-Auswertung. Demnach erzielte ein Weltindex in den zurückliegenden 118 Jahren per Ende 2017 trotz zwischenzeitlicher Verluste durch Weltkriege, Wall-Street-Crash, großer Depression und Ölpreisschock nach Abzug der Inflation eine reale annualisierte Rendite von 5,2 Prozent. Eine Anlage in den deutschen Aktienmarkt erbrachte trotz Kriegen und Wirtschaftskrisen einen Gewinn von durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr.

3 Renditetreiber für Aktienanleger
Doch welche wirtschaftlichen Entwicklungen bieten die besten Renditemöglichkeiten für Aktien-Anleger? Tine Choi, Chefstrategin bei Danske Invest, stellt ihre drei aktuellen Favoriten vor und benennt, welche Risiken bestehen.

Quelle: Finanznachrichten Investmentfonds: Inflation erreicht 10-Jahres-Hoch

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Finanznachrichten BU-Vorsorge: Wie wird man BU-Risikoausschlüsse und -zuschläge wieder los?


© Bild: shutterstock.com/ Hyejin Kang

Aus verständlichen Gründen schließen Berufsunfähigkeitsversicherer manche Vorerkrankungen samt möglichen Folgen aus dem Deckungsumfang aus – oder verlangen für das erhöhte Risiko einen Zuschlag. Versicherte können dies bei Besserung rückgängig machen.

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DIW-Studie sieht große Lücken in der Altersvorsorge bei rentennahen Jahrgängen – Finanznachrichten auf Cash.Online


© Foto: Shutterstock. Die gesetzliche Altersvorsorge allein reicht nicht. Aber auch mit der privaten Altersvorsorge sind die Lücken im Alter kaum kleiner.

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung rüttelt auf: Mehr als der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen reichen die derzeitigen Rentenanwartschaften nicht, um den aktuellen Konsum vollständig zu decken, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen. Auch die private Lebens- oder Versicherungen reduzieren diesen Anteil kaum. Die potentielle Versorgungslücke beträgt durchschnittlich rund 700 Euro im Monat.

Quelle: DIW-Studie sieht große Lücken in der Altersvorsorge bei rentennahen Jahrgängen – Finanznachrichten auf Cash.Online

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