DIW-Studie sieht große Lücken in der Altersvorsorge bei rentennahen Jahrgängen – Finanznachrichten auf Cash.Online


© Foto: Shutterstock. Die gesetzliche Altersvorsorge allein reicht nicht. Aber auch mit der privaten Altersvorsorge sind die Lücken im Alter kaum kleiner.

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung rüttelt auf: Mehr als der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen reichen die derzeitigen Rentenanwartschaften nicht, um den aktuellen Konsum vollständig zu decken, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen. Auch die private Lebens- oder Versicherungen reduzieren diesen Anteil kaum. Die potentielle Versorgungslücke beträgt durchschnittlich rund 700 Euro im Monat.

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Ausbildung, Studium, Arbeitslosigkeit: Wie Schulabgänger versichert werden – Finanznachrichten auf Cash.Online

Für viele Schulabgänger beginnt der Ernst des Lebens mit einer Ausbildung, andere starten ins Studium. Wer keinen Platz für die Lehre oder an der Uni ergattert hat, ist möglicherweise erst einmal arbeitslos. Je nach Situation muss die Vorsorge und Krankheitsabsicherung anders geregelt werden.


© Foto: Shutterstock; Für viele Schulabgänger beginnt der Ernst des Lebens. Ob Ausbildung oder Studium – mit dem neuen Lebensabschnitt sollte in jedem Fall auch der Versicherungsschutz überprüft und notfalls angepasst werden.

Lehre statt Studium

Über das Ausbildungsverhältnis bekommt der Auszubildende eine eigene gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung (GKV), die Mitversicherung bei den Eltern endet damit. Die Wahl der Krankenkasse trifft allein der Azubi. Bei einer Ausbildungsvergütung von bis zu 325 Euro monatlich, trägt der Arbeitgeber die Beiträge allein (Geringverdienergrenze, § 20 Abs. 3 SGB IV)

Haftpflichtversicherung: Sofern eine übliche “Familienpolice” besteht, endet die Mitversicherung bei den Eltern zwar grundsätzlich mit der Volljährigkeit – bis zum Abschluss der ersten Ausbildung, sofern nach Schulende ohne große Pause begonnen, besteht sie aber nach den meist gleichlautenden Bedingungen fort. Allerdings: Eine Heirat beendet die Mitversicherung.

Hausratversicherung: Solange der Azubi noch mit den Eltern zusammenlebt, ist sein Hausrat über die Police der Eltern mit abgedeckt. Lebt der Azubi “vorübergehend” außerhalb des elterlichen Haushaltes, etwa in einem Wohnheim, besteht der Versicherungsschutz im Rahmen der sogenannten „Außenversicherung” weiter. Dabei sind aber nach Auskunft der Gothaer Versicherung Entschädigungshöchstgrenzen zu beachten, meist 10.000 Euro. Wird eine eigene Wohnung bezogen, sollte eine eigenständige Police abgeschlossen werden.

Berufsunfähigkeitsvorsorge: Ab dem ersten Arbeitstag zahlt die gesetzliche Rentenversicherung bei Erwerbsminderung infolge von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten eine Rente nach Durchschnittseinkommen (Paragraph 71 SGB VI), ab dem zweiten Jahr auch infolge von Freizeitunfällen oder anderen Krankheiten (“Vorzeitige Wartezeiterfüllung”, Paragraph 53 SGB VI).

Eine ergänzende Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) macht aber Sinn, denn bei den privaten Policen ist die bisherige berufliche Tätigkeit versichert. Bei der gesetzlichen Rente indes gibt es für Berufsanfänger keinen “Berufsschutz”. Es kommt für die Leistungspflicht darauf an, ob noch irgendeine Erwerbstätigkeit möglich ist, also auch in einem ganz anderen Beruf.

Studium statt Lehre (Fach- oder Hochschule)

Krankenkasse: Ein Student kann bis zum 25. Geburtstag kostenlos bei seinen Eltern in der gesetzlichen Kasse mitversichert bleiben. Danach ist er oder sie selbst pflichtversichert und zahlt einen vergünstigten Beitrag von derzeit rund 85 bis 90 Euro im Monat (je nach Kasse, Pflege inklusive). Dies geht längstens bis zum Ende des 14. Fachsemesters oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres.

Möchte der Student lieber 1. Klasse bei einer privaten Krankenkasse (PKV) versichert sein, kann er sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen – das geht allerdings nur in den ersten drei Monaten nach Einschreibung, so die Gothaer Versicherung. Dazu muss der gesetzlichen Kasse eine Bescheinigung der PKV vorgelegt werden.

Haftpflicht- und Hausratversicherung: Es gelten bei Studenten die gleichen Regeln wie bei Auszubildenden. Auch Studenten sind über die Hausrat-Police ihrer Eltern noch geschützt, solange sie in der Ausbildung sind und kein eigener Hausstand begründet wurde. Darunter verstehen die Versicherer eine vorübergehende Bleibe, wozu ein WG-Zimmer gerechnet werden kann. In Zweifelsfällen sollte der Versicherer gefragt werden.

Eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch für Studenten möglich. Die meisten Versicherer bieten Starter-Optionen an, bei denen am Anfang weniger gezahlt wird und später der Vertrag zu Berufsbeginn ansteigt. Nachversicherungsrechte gewährleisten, dass später die Berufsunfähigkeitsrente mit dem Einkommen mitwachsen kann.

Auf der Suche

Lebt das Kind noch bei seinen Eltern, besteht in der Regel mangels Bedürftigkeit der “Bedarfsgemeinschaft” kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Eine schnelle Meldung bei der Arbeitsagentur ist gleichwohl anzuraten, denn Jugendliche unter 25, die erwerbsfähig sind, werden bevorzugt in eine Arbeit, eine Ausbildung oder eine Arbeitsgelegenheit vermittelt. (dr)

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Baukindergeld startet am 18. September 2018 – Finanznachrichten auf Cash.Online

© Foto: Shutterstock; Das Baukindergeld soll Familien die Bildung von Wohneigentum erleichtern.

Mit dem Baukindergeld hat die Große Koalition eine umfangreiche Förderung für Familien beim Kauf eigener vier Wände beschlossen. Nun steht der Starttermin fest, ab dem die Förderung beantragt werden kann.

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Was uns die Türkei lehren kann…» Neuigkeiten – Taurus Sachwerte AG

Geld ist eine seltsame Sache. Sie erscheint uns so einfach, dass kaum jemand dieses Zeug hinterfragt, mit dem wir es täglich zu tun haben. Dabei ist unser modernes Geld nicht mehr wie früher mit etwas gedeckt bzw. eine Ware, mit der man andere Waren eintauschen kann. Geld ist Kredit. Es kommt aus dem Nichts und bei Problemen, verschwindet es dorthin wieder, wenn sie groß genug geworden sind wie Venezuela und/oder bald in der Türkei?

Geld entsteht, wenn ein Kredit aufgenommen wird. Es verschwindet, wenn die Schuld beglichen wird. Oder anders gesagt: Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen. Da weltweit der Schuldenberg auf eine knappe viertel Billiarde (!) US-Dollar explodiert ist, hat gleichzeitig auch der Reichtum ungesehene Größen erreicht. Nur ist dieser unterschiedlich verteilt. Solange unser Geld aus der Wand kommt, wird darüber niemand großartig nachdenken. Käme das Geld aber nicht mehr aus der Wand oder man bekäme nichts mehr dafür, sähe es anders aus und man würde das hinterfragen.

Nun heiß es, die Zentralbanken wären für das Geld zuständig. Jein. Sie bestimmen das Umfeld, in welchem Kredite vergeben und zurückgezahlt werden. Immer wenn es zu Problemen kam, haben sie jedoch die Geldmengen erhöht und die Zinsen gesenkt. Seit ein paar Jahren kaufen sie Schuldtitel europäischer Staaten und Unternehmen und bezahlen diese mit Geld, was sie aus dem Nichts erschaffen haben. Man muss sich deshalb nicht wundern, dass die Preise für Anlagegüter wie Aktien, Immobilien und inzwischen auch alles andere steigen.

Unser Geldsystem ist wie eine Art Luftballon, der immer mächtiger aufgepumpt wird als er Luft verliert. Er kann unglaublich groß werden, nur darf er eben nicht kleiner werden, dieser Luftballon. Das würde eine Kettenreaktion auslösen. Dann würden die Leute rennen, da sie von der Werthaltigkeit ihrer Ersparnisse erfahren und die verbliebene Kaufkraft in etwas Besseres tauschen bzw. für etwas Besseres ausgeben.

Nun fragt man sich, warum in diesen Zeiten der Gold – und Silberpreis nicht so richtig auf die Beine kommt. Zumindest hierzulande noch nicht. Das ist vielleicht sogar eine gute Nachricht, denn der Euro hat einen noch einigermaßen stabilen Wert. Nicht so ist es in der Türkei. Dort liegt der Goldpreis auf Rekordhochs, was aber an der Schwäche der türkischen Lira liegt. So ging es mit dem Gold in diesem Jahr dort um 45 Prozent aufwärts. Man könnte auch behaupten, die türkische Lira hat im Vergleich zum Gold fast die Hälfte abgewertet binnen sieben Monaten. Hierzulande zeigt sich Gold mit einem Minus von drei Prozent einigermaßen stabil, obwohl es sich gefühlt doch mindestens halbiert hat bzw. kaum noch jemand weiß, was Gold ist. Führende Zeitungen schrieben neulich, Gold stecke in einer Krise. Das wird man in der Türkei ganz anders sehen.

Silber hat hierzulande fünf Prozent verloren, in der Türkei aber um 42 Prozent zugelegt. Von wegen langweilig! Das ist ein neuer Rekord und nicht nur bei Silber. Und das nur, weil die Lira in die Krise gekommen ist oder vielleicht in ihren letzten Zügen liegt?

Ja, die Türkei steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Und nein, Gelddrucken hat die Türken auch dort nicht reicher gemacht. Diejenigen, die ihre türkischen Lira gespart haben, werden gerade richtig arm. So gesehen sind Edelmetalle ein guter Wertspeicher, wenn der vermeintliche Wert des Geldes nach und nach verschwindet, was wiederum mit dem Gelddrucken zu tun hat. Die Türken können mit ihrer Weichwährung ganz gut umgehen. Das letzte Mal wurden 2005 durch den jetzigen Ministerpräsidenten sechs Nullen auf den Geldscheinen gestrichen. Gold hat das nicht gestört.

Die Türkei hat immer schon Probleme mit noch mehr Geld aus dem Nichts behoben. In dieser Hinsicht macht es die EZB nicht anders, nur etwas langsamer. Das Ergebnis wird das Gleiche sein, nur zeitversetzt. Man bekommt hierzulande für eine Geldeinheit derzeit noch ziemlich viel Metall. In der Türkei schon viel weniger. Deshalb ist Gold ein gutes Barometer für den Zustand einer Währung und dessen Aussichten.

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Tipps für die Grundstückssuche beim Hausbau – Finanznachrichten auf Cash.Online

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Bei der Suche nach einem geeignetem Grundstück sollten Bauherren bei Gemeinden nach günstigem Baugrund für Familien fragen. In Ballungszentren kann es sich lohnen, ein größeres Grundstück aufzuteilen. Beim Kauf eines Grundstückes müssen die Bauherren neben dem Kaufpreis auch die Kaufnebenkosten berücksichtigen.

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Damit das Traumhaus auf sicherem Grund und Boden steht, gilt es einige Hinweise bei der Wahl des Grundstücks zu beachten.

“Bauen ist weiterhin günstig, denn die Zinsen bleiben niedrig. Mit einem erfahrenen Baupartner ist der Bau eines eigenen Hauses zu mietähnlichen Konditionen machbar. Die größte Herausforderung liegt derzeit darin, ein passendes Grundstück zu finden”, sagt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. Gerade in den Metropolregionen ist Baugrund Mangelware, so dass das Grundstück eine Hürde zum Traumhaus ist. Denn bevor man mit dem Hausbau beginnen kann, braucht man einen Platz, auf dem das Haus stehen kann. Wie kommt man also an ein Grundstück?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, freies Bauland zu finden. Zum einen wird Bauland über Inserate in Online Portalen wie immowelt.de, von Maklern oder von den Sparkassen/VR-Banken angeboten. Makler und Banken berechnen in der Regel eine Gebühr von etwa sechs Prozent plus Mehrwertsteuer, so dass die ohnehin teuren Grundstücke noch teuer werden.

Gemeinden bieten günstige Grundstücke

Eine andere Möglichkeit sind Städte und Gemeinden. Gemeinden erschließen neue Baugebiete und bieten dann gleich mehrere Bauplätze an. Damit gezielt Familien dort bauen, verkaufen sie den Baugrund an private Bauherren zu erschwinglichen Preisen. Der Kauf dieser geförderten Grundstücke ist an Auflagen gebunden wie etwa, dass die Antragsteller das Haus selbst bewohnen müssen und Kinder zur Familie gehören.

Die Gemeinden schreiben die Flächen meist auf ihren Webseiten aus. Auch kann es sich lohnen, in der Wunschgemeinde oder in einer naheliegenden Gemeinde direkt bei dem Amt für Stadtentwicklung nach freien Bauflächen zu fragen. Wer sich nicht genau auf einen Ort festlegt, vergrößert die Chancen auf ein eigenes Haus. Wichtigvist, dass die Rahmenbedingungen wie Lage und Infrastruktur sowie Gesamtkosten für Haus und Grundstück stimmen.

Sanierungsbedürftiges Haus kaufen

Besonders in den teuren Metropolen kann es sich lohnen, ein altes, stark sanierungsbedürftiges Eigenheim zu kaufen, das Haus abzureißen und einen Neubau nach Wunsch zu errichten. Diese Variante ist zwar aufwändiger, jedoch nicht unbedingt teurer, da das Grundstück bereits erschlossen ist und diese Kosten nicht anfallen. Wichtig ist in diesem Fall vorab zu klären, ob das Gebäude abgerissen werden kann oder ob es unter Denkmalschutz fällt.

Aufgrund des Mangels an Wohnungen und Baugrundstücken werden in dichter besiedelten Regionen größere Grundstücke geteilt und verkauft. Wenn die Eltern oder Großeltern ein Haus mit einem großen Grundstück haben, das sich zum Teilen eignet, wäre dies eine Lösung für ein eigenes Haus. Beim Bauamt kann man sich erkundigen, ob laut Bebauungsplan der Bau eines weiteren Hauses genehmigt werden würde. Diese Auskunft ist kostenlos. Gibt es für eine Fläche keinen Bebauungsplan, dann gilt Paragraf 34 des Baugesetzbuchs. Danach muss sich das neue Gebäude in die Umgebung einfügen muss. Dafür muss eine Bauanfrage an das zuständige Bauamt gestellt werden.

Wer sich für eine Teilung innerhalb der Familie entscheidet, sollte die Eigentumsverhältnisse klären. Die neuen Bauherren können das Grundstück in Erbpacht nutzen, Miteigentümer werden oder das Grundstück wird geteilt. Als Miteigentümer oder mit Erbpacht könnte eine Grundschuld anfallen oder im Erbfall Schwierigkeiten auftreten. Die sauberste Lösung ist die klare Teilung. In jedem Fall werden Notarkosten anfallen. Es ist ratsam, die Eigentums- oder Nutzungsverhältnisse mit einem Steuerberater vorab zu klären.

Baugrund immer vor dem Kauf sorgfältig prüfen

Auch wenn freie Bauflächen knapp sind und der Traumplatz gefunden scheint, ist es wichtig das Grundstück vor dem Kauf sorgfältig zu prüfen. Der Bebauungsplan, ein Grundbucheintrag oder Altlasten im Boden können das Bauvorhaben beeinträchtigen. Zunächst ist es wichtig, den Bebauungsplan dahingehend zu prüfen, ob das Traumhaus so gebaut werden kann.

Im Grundbucheintrag sind mögliche Hypothekenlasten oder Wegerechte notiert, weshalb eine Einsicht wichtig ist. Darüber hinaus hat die Beschaffenheit des Bodens Einfluss auf den Bau und den Kaufpreis. Um ungeplante Kosten und eine hohe Nachfinanzierung zu vermeiden, ist ein Baugrundgutachten unumgänglich. Neben der Infrastruktur muss für den Grundstückswert berücksichtig werden, ob der Baugrund bereits erschlossen ist oder die für ein Wohnhaus notwendigen Versorgungsleitungen wie Kanalisation, Energie und Wasser noch gelegt werden müssen.

Grundstück kostet mehr als reinen Kaufpreis

Bei der Suche und der Prüfung des Baugrunds wird klar, dass ein Grundstück mehr als den reinen Kaufpreis kostet. Notar, eventuelle Bauanfrage und Bodengutachten sind Kosten, die in den meisten Fällen zu dem Grundstückspreis hinzukommen. Nicht zu vergessen ist auch die Grunderwerbsteuer sowie eventuelle Maklergebühren. Daher sollten Bauherren auch Bauunternehmen in Betracht ziehen, die Grundstückssuche und das Bodengutachten als Service-Leistung anbieten. (fm)

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Happy Birthday DAX!

Eine Finanzmarktikone wird 30 Jahre alt. Seit Auflage des deutschen Aktienindex („DAX“) im Jahr 1988 bei 1.000 Punkten ging es kontinuierlich bergauf – exakt gerechnet um 8,8% pro Jahr.

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Zinspolitik der EZB: Kein Land in Sicht für Sparer | tagesschau.de

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Schlechte Nachrichten für Sparer: Nach der angekündigten Wende in der Geldpolitik sagt EZB-Präsident Draghi, Zinsen auf Ersparnisse werde es nicht vor 2020 geben – wenn überhaupt.

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Warum Sie bald Ihr Konto räumen sollten – Cashkurs.com | Unabhängige News aus Wirtschaft, Finanzen und Politik

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Jetzt geht es ans Eingemachte – die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und – sollte Edis (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen – wird sie massiv zunehmen.

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Schweiz: Vollgeld-Initiative könnte den Euro retten – manager magazin

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Am Sonntag stimmen die Schweizer über eine radikale Reform des Geldsystems ab. Die Schweiz braucht diese Revolution nicht zwingend. Für den Euro könnte sie die letzte Rettung sein.

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Anlagestrategie: Deutsche setzen bei der Geldanlage aufs falsche Pferd

Beitrag von Kim Felix Fomm auf http://www.liqid.de

Beim Sparen sind die Deutschen an der Weltspitze. Doch das zurückgelegte Geld wird oft nicht investiert oder vornehmlich in vermeintlich sichere Anlageformen gesteckt. Mit diesen Geldanlagen lassen sich heute aber keine Erträge mehr erzielen. Das Ergebnis: Die Vermögensentwicklung in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern weit unterdurchschnittlich. Zudem ist das Vermögen ungleicher verteilt als in anderen Ländern. Wer etwas Geld auf der hohen Kante hat, kann zumindest für sich an der Situation leicht etwas ändern.

Im internationalen Vermögensvergleich weit abgeschlagen
Die Zahlen des aktuellen Allianz-Berichts zur weltweiten Vermögenslage sprechen eine klare Sprache: Die reale Rendite in den Jahren 2012 bis 2016 war in anderen westeuropäischen Ländern deutlich höher als in Deutschland. So haben Anleger in Spanien im Schnitt einen Zuwachs von 4,0 Prozent verzeichnen können, in Frankreich immerhin von 3,6 Prozent. In Deutschland lag die durchschnittliche reale Rendite im selben Zeitraum nur bei 2,3 Prozent.

Im internationalen Vergleich der 20 reichsten Länder ist Deutschland damit weit abgeschlagen. Gemessen am Geldvermögen pro Kopf liegt es lediglich auf Platz 18 – direkt hinter Italien, Frankreich und Österreich. Auch was das Vermögen pro Haushalt angeht, liegen die Deutschen ziemlich weit hinten in Europa: So brachte es der mittlere bundesdeutsche Privathaushalt 2016 laut Europäischer Zentralbank (EZB) in Deutschland auf ein Vermögen von 60.000 Euro. Belgische Privathaushalte kamen hier auf 218.000 Euro und waren damit fast viermal reicher als deutsche. Auch spanische (160.000), italienische (146.000) und französische Privathaushalte (113.000 Euro) besaßen im Mittel deutlich mehr als die deutschen Haushalte. Sogar portugiesische Haushalte haben laut EZB höhere Vermögen als die deutschen angehäuft. Wie kann es sein, dass sogar die Bürger in europäischen Krisenländern vermögender als die Deutschen sind?

Hinzu kommt: Das Vermögen ist in Deutschland ungleicher als in den meisten anderen Euro-Ländern verteilt: Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) besitzen hierzulande allein die 45 reichsten Haushalte so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Bevölkerung. Die reichsten fünf Prozent wiederum besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens. Damit ist das Vermögen in Deutschland im europäischen Vergleich besonders ungleich zugunsten der Superreichen verteilt. So besitzt dem DIW zufolge in Spanien die ärmere Hälfte der Bevölkerung immerhin knapp zwölf Prozent des Vermögens, in Frankreich mehr als sechs Prozent, in Deutschland sind es gerade einmal 2,3 Prozent. Zwar fiele die Ungleichheit der Vermögensverteilung in Deutschland etwas geringer aus, wenn die hierzulande relativ hohen gesetzlichen Rentenansprüche mit einberechnet würden. Dennoch sind die Zahlen alarmierend.

Was machen die Deutschen falsch?
In Deutschland wird viel und gerne gespart. Das auf dem Girokonto geparkte Geld bringt aber keine Zinsen. Investieren deutsche Anleger ihr Geld dann doch, greifen sie oft zu Tages- oder Festgeldern, die auch kaum mehr Zinsen abwerfen. Knapp 40 Prozent des gesamten deutschen Geldvermögens stecken in diesen Anlageformen.

Über die letzten vier Jahre haben Anleger bei einer realen Rendite von 0,4 Prozent mit diesen Anlagen faktisch Geld verloren. Und weil den Deutschen bei der Geldanlage Sicherheit sehr wichtig ist, meiden sie es, in Aktien oder Investmentfonds zu investieren. Das hat gewaltige Folgen: Hätten die Deutschen lediglich 30 Prozent in Tagesgelder und ähnliche Anlagen und die freigewordenen zehn Prozent in Aktien oder Investmentfonds investiert, stünden höhere Vermögenseinnahmen von etwa 200 Milliarden Euro zu Buche. Statt also das enorme Potenzial der Kapitalmärkte zu nutzen, setzen die Deutschen immer noch auf das falsche Pferd.

Zeit für eine neue Denke?
Die vermeintliche Sicherheit von Sparbuch und Festgeld ist also trügerisch. Auf Dauer führt sie zum schleichenden Wertverfall des Geldes.

Auch wenn die Kurse von Wertpapieren mitunter stark schwanken: Langfristig gibt es für Anleger keine Alternative zu den Kapitalmärkten, wenn sie einen realen Wertzuwachs für ihr Vermögen erzielen oder auch nur dessen Wert erhalten wollen. Es bedarf also eines Umdenkens in Bezug auf die Kapitalmärkte. So sind beispielsweise Aktien hierzulande noch immer als vermeintliche Zockerpapiere verschrien. Doch das Gegenteil ist der Fall. Aktien sind Sachwerte, die Erträge aus der intelligenten Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschern, Angestellten und Arbeitern erwirtschaften. Genau deswegen hat diese Anlageklasse selbst fundamentale Erschütterungen wie den Zweiten Weltkrieg überstanden.

Im langfristigen historischen Durchschnitt konnten Anleger mit Aktien höhere Renditen erzielen als mit anderen Anlageformen, wie zum Beispiel mit Anleihen. Doch leider besitzen nur etwa zehn Prozent der Deutschen überhaupt Aktien. Je niedriger der Bildungsgrad, desto geringer im Durchschnitt die Aktienquote. Das erklärt zum Teil auch, warum das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt ist. Ohne die Hochvermögenden, die schon lange auf diversifizierte Portfolios mit Aktien und Private Equity setzen, wäre die durchschnittliche reale Rendite, die deutsche Anleger in Deutschland in den letzten fünf Jahren erzielt haben, noch niedriger ausgefallen.

Für Anleger sollte der Schluss daher lauten: An Aktien führt kein Weg vorbei, um ein Vermögen aufzubauen und zu erhalten. Wenn Sie am Aktienmarkt einsteigen, sollten Sie allerdings einige Regeln beachten. Die wichtigste lautet: Nicht alles auf eine Karte setzen und mithilfe von Aktienfonds breit gestreut über verschiedene Regionen und Branchen investieren.

Unterschiedliche Wege führen zum Ziel


© https://www.liqid.de/de/magazin/kurz-knapp/deutsche-setzen-bei-der-geldanlage-aufs-falsche-pferd-mobile

Bei der Umsetzung haben Sie die Wahl: Entweder Sie informieren sich selbst und stellen sich ein Depot zusammen oder Sie setzen auf unabhängige Expertise, etwa auf die von digitalen Vermögensverwaltern. Diese investieren Ihr Geld ganz nach Ihren Wünschen und Ihrer Risikobereitschaft. Der Vorteil: digitale Vermögensverwalter werden nur von ihren Kunden bezahlt. Das bedeutet, sie werden nicht von Dritten beeinflusst. Auch versteckte Kosten gibt es nicht. Anleger können sich daher sicher sein, dass ihr Geld ausschließlich in ihrem Interesse und besonders kostengünstig angelegt wird.

Quelle: | Deutsche setzen bei der Geldanlage aufs falsche Pferd

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